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St. Jürgen-Friedhof

 Handgeläutaus dem Glockenturm

Als der Glockengießer Kersten Middeldorp 1548 eine Glocke für die Kapelle auf dem Friedhof St. Jürgen goss, dachte er sicher nicht, dass diese im 21. Jahrhundert immer noch von Hand gezogen würde. Und er dachte wohl auch nicht, dass seine Glocke einmal an anderer Stelle den Tod verkünden würde. Denn der St. Jürgen-Friedhof, der ursprünglich zu einem Siechenhaus am Mühlentor gehörte, musste mit der Erweiterung der Befestigungsanlagen stadtauswärts ziehen. Und mit ihm Kersten Middeldorps Glocke.

Der St. Jürgen-Friedhof ist der kleinste der städtischen Friedhöfe. Besonders beeindruckend sind die neoklassizistischen Grabmale des von Bäumen gesäumten Friedhofs. Sie gehen vermutlich auf den dänischen Architekten Christian Lillie zurück – ab 1804 Direktor und Professor für Architektur, Perspektive und Geometrie an der „Freien Zeichenschule“ Lübeck. Ihm werden die Grabmale für den Senator und Kaufmann Hermann Hartmann, den russisch-kaiserlichen Etatrat und Generalkonsul Alexis von Saposchnikoff sowie für Marc André Souchay zugeschrieben. Christian Lillie verstarb 1827 in Lübeck und wurde ebenfalls auf dem St. Jürgen-Friedhof bestattet.

Größe:              0,2 ha

Grabstätten:     389

 

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