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Der Ehrenfriedhof

 Im lichten Wald des Sandbergs

Die Grundidee des städtischen Ehrenfriedhofs am Sandberg stammt von Harry Maasz. Er war von 1912 bis 1922 Leiter des Lübecker Gartenbauamts und bezeichnete sich selbst gerne als Gartenbaukünstler. An der Anlage des Ehrenfriedhofs lässt sich erkennen, wie Harry Maasz die Topografie der Landschaft in seine Gestaltungen einbezog. Eingebettet in das Gefälle des Sandbergs, verteilen sich rund 1.800 Gräber sowie mehrere Skulpturen auf einzelne Felder und Plätze. Es sind mal ovale, mal runde Waldlichtungen, die verschiedenen Opfergruppen gewidmet sind. Zentrum und Ursprung der Anlage ist seit 1915 das „ovale Feld“ – ein weites Rasenfeld mit Gedenktafeln. Der Ehrenfriedhof ist die größte öffentliche Anlage, die Harry Maasz in Lübeck erschaffen hat. Er ist auch einer der Wenigen, der dort ein Nichtkriegsgrab erhalten hat. Es liegt am Ausgang des ersten Feldes.

Auf dem Ehrenfriedhof werden als einzigem der fünf städtischen Friedhöfe keine Bestattungen mehr vorgenommen. Er dient als reine Gedenkstätte und Mahnmal an die Opfer beider Weltkriege aus Lübeck und Hamburg und ist komplett mit Soldatengräbern, zivilen Kriegsopfern und Ehrenmalen belegt. Da es sich bei diesen Gräbern ausschließlich um Kriegsgräber im Sinne des Gräbergesetzes handelt, laufen die Nutzungsrechte nicht ab, und die Gräber werden unbegrenzt vom Bereich Stadtgrün und Verkehr der Hansestadt Lübeck gepflegt. Alljährlich am Volkstrauertag gedenken die Hinterbliebenen gemeinsam mit Vertretern des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge sowie Abgesandten der Hansestadt Lübeck und der politischen Parteien der Opfer.

Größe:                       5 ha

Grabstätten:               1.884

davon Kriegsgräber:    1.817

Anschrift des Ehrenfriedhofs

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(Kriegs-)Gräberanlagen

Geschichte des Ehrenfriedhofs