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Abriss und Neubau der Possehlbrücke


Die Possehlbrücke überquert die Kanal-Trave/ St.-Jürgen-Hafen im Zuge der Possehl-
straße in Lübeck. Sie wurde im Jahre 1956 erbaut. Bei der Possehlstraße handelt es
sich um eine klassifizierte Bundesstraße (B 75) mit einem hohen Stellenwert in der
Verkehrsabwicklung innerhalb der Hansestadt Lübeck. Die Verkehrsbelastungszahlen
liegen bei ca. 29.300 Kfz/ 24h und 1.600 SV/ 24h. Spätestens mit dem endgültigem Aus-
bau jenseits der Autobahnen ist durch die B 207 in der Verlängerung der Possehlstraße
ein verstärkter Verkehr zu verzeichnen.

Das bestehende Brückenbauwerk zeigt massive Schäden in Form von durchfeuchteten
Rissen an den Kragarmunterseiten des Hohlkastens. Des Weiteren wurden erhebliche
Schäden am Beton der Fahrbahnplatte festgestellt (Spannungsrisskorrosion und AKR =
Alkali-Kieselsäure-Reaktion). Hier dringt Wasser durch die Abdichtung und trägt Tausalze
in den Beton ein bzw. schwemmt Material aus. Nach eingehenden Untersuchungen konnten
an diesen Stellen Auswaschungen von bis zu 8 cm Tiefe sowie erhebliche Bewehrungs-
schwächungen durch Korrosion festgetellt werden. Insgesamt führen diese Schäden zu
einem Bauwerkszustand mit der Note 4,0 (ungenügender Bauzustand), was nach den
Bewertungskriterien der maßgeblichen DIN 1076 einen kritischen Bauwerkszustand be-
deutet, der eine umgehende Instandsetzung oder einen Neubau erfordert.

Leider war und ist eine Instandsetzung weder wirtschaftlich darstellbar noch technisch
umsetzbar, so dass nunmehr der Abriss und Neubau der Possehlbrücke ansteht.

Nach der Sanierung der Hafendrehbrücke steht damit ein weiterer, wichtiger Verkehrs-
weg an, der durch Baumaßnahmen dauerhaft ertüchtet werden muss. Dies bedeutet - 
und das wissen alle städtischen Beteiligten, Planer, Gutachter und Baufirmen - deutliche
Einschränkungen im Verkehrsgeschehen unserer Stadt. Deshalb ist der Bauverwaltung
auch sehr bewusst, was den Verkehrsteilnehmern, der Wirtschaft, Handel und Gewerbe,
allen Berufspendlern, den Schülerverkehren und auch dem öffentlichen Personennahver-
kehr tagtäglich zugemutet wird, wenn nun die Possehlbrücke bis zum Ende des ersten
Quartals 2017 neu gebaut werden muss.

Und gerade deswegen wird dafür gesorgt, dass der Verkehr wenigstens in einer Fahrt-
richtung weitgehend ungehindert fließen kann, was mit dem Offenhalten des Fahrstreifens
in Richtung Norden die gesamte Bauzeit über sicher gestellt werden soll.

Es gilt aber Gleiches wie bei der Hafendrehbrücke: die verkehrlichen Einschränkungen
werden spürbar sein und bleiben, so dass Sie uns helfen, indem Sie uns Rückmeldungen
geben und hinweisen, wo bei Ihnen "der Schuh drückt oder der Geduldsfaden reißt". Aber
lassen Sie uns dabei sachlich und angemessen miteinander umgehen. Und nehmen Sie gern
einen Kontakt zu uns direkt auf !

Auf dieser Seite erhalten Sie einen regelmäßigen Hinweis, wie der Stand der Arbeiten an der
Possehlbrücke ist und ob alles "nach Plan" läuft.

Derzeit vorhandene aktuelle Informationen:
- Informationskurzflyer mit Stand 30.04.2015 (Information vom 30.04.2015)
Zusätzliche Informationen zur Baumaßnahme (Information vom 30.04.2015)
Umleitungen wegen Possehlbrücke ab 18.05.2015 (Information vom 30.04.2015)
- Derzeit drei Wochen Zeitverzug (Information vom 17.07.2015)
Weiterhin Zeitverzug - Beidrichtungsöffnung Verkehr geplant (Information vom 07.09.2015)
- Beidrichtungsöffnung am 28.09.2015 ab ca. 12:30 Uhr (Information vom 23.09.2015)
- Abbruch und Wiedereinrichtung des Einrichtungsverkehrs (Information vom 16.10.2015)
- Wiedereinrichtung Einrichtungsverkehr am 27.10.2015/12.00 Uhr (Information vom 26.10.2015)
- Beginn der Abbrucharbeiten am östlichen Überbau (Information vom 30.10.2015)
- Herstellung des Baugrubenverbaus und Bauverzögerung (Information vom 07.03.2016)
- Verbesserung der Radverkehrssicherheit (Information vom 05.04.2016)
Umsetzen von Schutzeinrichtungen am 19.04.2016/ 22:00 Uhr (Information vom 18.04.2016)


Einschätzung der Bauverwaltung zum aktuellen Stand
zwischen Zeitplanung und derzeitigem Baufortschritt:
-> Zusammen mit den bereits in 2015 eingetretenen Verzögerungen und aktuell wegen massiver
Hindernisse im Baugrund, die das Einbringen von Ankern zur Ertüchtigung des Bestandsbau-
werks erschweren und stark verzögern, besteht derzeit eine Bauverzögerung von ca. 20 Wochen.
Daher steht die unten abgebildete Ampel auf "gelb". Ein Baustillstand (Ampel in "rot") ist nicht
gegeben. Der Bereich Stadtgrün und Verkehr bittet um Verständnis und ist weiterhin bemüht, die
Situation für sämtliche Verkehrsteilnehmer so erträglich wie möglich zu halten.
                                
                                        

Weitere Informationen können unter der Mail-Adresse  stadtgruen.verkehr@luebeck.de mit dem
Hinweis auf die Baumaßnahme entgegengenommen oder abgefragt werden.

Stand: 18.04.2016/ 19:23 Uhr